Sexism Free Night
Diese Woche möchten wir euch «Sexism Free Night» vorstellen, ein Projekt, das darauf abzielt, ein sichereres und gleichberechtigteres Nachtleben zu fördern.
Konkret verfolgt das Projekt das Ziel, sexuelle Gewalt und Sexismus im Nachtleben durch die Sensibilisierung von Party-Besucher*innen zu reduzieren. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf Gender-Awareness und -Sensibilisierung sowie auf die Förderung von Diversität gelegt.
In einer europaweiten Studie im Jahr 2020 hat «Sexism Free Night» Daten zur Prävalenz von Sexismus und sexueller Gewalt im europäischen Nachtleben erhoben. Basierend auf den Resultaten dieser Studie startete «Sexism Free Night» die Kampagne «BCRTEST» bzw. «Bystander Chain Reaction Test». Diese Kampagne zielt darauf ab, Party- und Festivalbesucher*innen darüber aufzuklären, wie wichtig es ist, Sexismus und sexualisierte Gewalt im Nachtleben zu denormalisieren. Zudem soll sie Beteiligte sowie unbeteiligte Zuschauer*innen dazu ermutigen, zu reagieren und dabei mitzuhelfen, sexistisches Verhalten und sexuelle Belästigung zu verhindern.
Über die Sensibilisierungskampagne für das Publikum hinaus hat «Sexism Free Night» ein Trainingsprogramm für Kulturschaffende entworfen, um sexualisierte Gewalt im Nachtleben zu verhindern.
Weitere News
-
Politik · Lesedauer: 2 min. 05.02.2026
Nein zur SRG-Halbierungsinitiative «200 Franken sind genug»
Am 8. März stimmt die Schweiz über die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)», meist als SRG-Halbierungsinitiative bezeichnet, ab. Die SRG steht bereits heute unter finanziellem Druck – die Kultur wäre von weiteren Kürzungen besonders stark betroffen. Darum empfiehlt PETZI: NEIN zur Halbierungsinitiative. Für Vielfalt, Kultur und Schweizer Stimmen.
-
Live-Musik · Lesedauer: 3 min. 04.02.2026
Wem gehören die europäischen Livemusik-Orte?
Live DMA, das europäische Netzwerk der nationalen Livemusik-Verbände, und das Reset! Network haben gemeinsam eine Untersuchung zu den Besitzstrukturen im europäischen Livemusik-Sektor in Auftrag gegeben. Diese Strukturen bleiben für das Publikum grösstenteils unsichtbar, spielen jedoch eine zentrale Rolle dabei, wer Bühnen betreibt, wie unternehmerische Risiken verteilt werden und wohin die Einnahmen aus dem Livegeschäft fliessen.