Bestandsaufnahme der Schweizer Festivals
«Warum geht es den Grossen generell immer besser, den Kleinen immer elender?»
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein aktueller Artikel im Bund – und kommt zum Schluss: Die Realitäten von kleinen Grassroots- und grossen Festivals könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Grossveranstalter*innen wie Live Nation oder CTS Eventim Rekordumsätze verzeichnen, kämpfen viele kleinere Formate ums Überleben.
Auch ein Beitrag im Regionaljournal Zürich Schaffhausen beleuchtet die Geldsorgen kleiner Festivals. Beide Beiträge führen die Krise auf stark gestiegene Kosten, Fachkräftemangel sowie sinkende Einnahmen durch verändertes Ausgeh- und Konsumverhalten zurück.
Unser Deutschschweizer Geschäftsstellenleiter Diego Dahinden warnt im Bund-Artikel, «dass in den nächsten Jahren, ohne zusätzliche Finanzierung, 30 Prozent der Grassroots-Festivals in der Schweiz verschwinden» könnten.
Dabei sind es gerade diese Festivals, die als Plattform für den musikalischen Nachwuchs und als sozialer Treffpunkt unverzichtbar sind: «In Zeiten, in denen sich die Gesellschaft immer mehr in den virtuellen Raum oder in einzelne Blasen zurückzieht, funktionieren solche lokal und partizipativ organisierte Festivals auch als sozialer Kitt», so Diego Dahinden.
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