One Of A Million Festival 2027
Mehrere Tage lang zieht das One Of A Million Musikfestival, kurz OOAM, durch Baden. Die Musik findet ihren Weg an verschiedene Orte der Stadt, in Räume, die dafür gedacht sind, und in solche, bei denen man erst auf die Idee kommen muss. Künstler*innen aus der Schweiz und aus aller Welt sind zu Gast. Manche kennt man schon, andere vielleicht ganz bald.
Die Abendkonzerte in den drei Hauptspielorten Stanzerei, Royal und Druckerei können nur mit einem Abend- oder Festivalpass besucht werden.
Für die eintrittsfreien Stadtkonzerte braucht es kein Ticket, vor Ort gibt es eine Kollekte. Da die Kapazität an den Stadtkonzerten beschränkt und je nach Spielort unterschiedlich ist, empfehlen wir daher allen, früh da zu sein.
PROGRAMM
♡ 𝗔𝗯𝗲𝗹 𝗚𝗵𝗲𝗸𝗶𝗲𝗿𝗲 ♡ 𝗔𝗶𝗻𝗼 𝗦𝗮𝗹𝘁𝗼 ♡ 𝗔𝗪𝗜𝗖𝗛𝗔𝗦 ♡ 𝗕𝗲𝗮𝗸𝘀 ♡ 𝗕𝗲𝘂𝗿𝗿𝗲 ♡ 𝗕𝗶𝗯𝗶 𝗖𝗹𝘂𝗯 ♡ 𝗖𝗖 𝗙𝗮𝗻𝘁𝗮𝘀𝘆 ♡ 𝗖𝗼𝗼𝗹𝘀𝗰𝗵𝗻𝗼𝗰𝗸 ♡ 𝗗𝗲𝘃𝗼𝗻 𝗥𝗲𝘅𝗶 ♡ 𝗘𝗹𝗶𝘇𝗮𝗯𝗲𝘁𝗵 𝗩𝗼𝗴𝗹𝗲𝗿 ♡ 𝗘𝗹𝗹𝗮 𝗠𝗮𝗹𝗵𝗲𝗿𝗯𝗲 ♡ 𝗘𝗻𝘀𝗲𝗺𝗯𝗹𝗲 𝗚𝗮𝗺𝘂𝘁! ♡ 𝗙𝗹𝘂𝘁𝗼𝗿𝗮𝗺𝗮 ♡ 𝗚𝗶𝗻𝗮 𝗣𝗲𝗹𝗼𝘀𝗶 ♡ 𝗚𝗶𝘇𝗲𝗺 𝗦̧𝗶𝗺𝘀̧𝗲𝗸 ♡ 𝗚𝗢𝗗𝗔𝗦𝗦𝗘 ♡ 𝗚𝗥𝗢𝗦 𝗖𝗢𝗘𝗨𝗥 ♡ 𝗚𝗿𝗼𝘂𝗽𝗶𝗲 ♡ 𝗛𝗮𝗽𝗽𝘆 𝗧𝗿𝗶𝘀𝘁𝗲 ♡ 𝗝𝗮𝘇𝘇 𝗟𝗮𝗺𝗯𝗮𝘂𝘅 ♡ 𝗝𝘀 𝗗𝗼𝗻𝗻𝘆 ♡ 𝗟𝗮𝘂𝗿𝗮 𝗦𝗮𝗻𝗮𝘇 ♡ 𝗟𝗶𝗻𝗻 𝗥𝗮𝗵𝗺 ♡ 𝗹𝘂𝗮 𝗷𝘂𝗻𝗴𝗰𝗸 ♡ 𝗠𝗮𝗿𝗮𝘂𝗱𝗲𝘂𝗿 ♡ 𝗠𝗮𝗿𝘁𝗶𝗻 𝗔𝗻𝘁𝗼𝗶𝗻𝗲𝘁𝘁𝗲 ♡ 𝗺𝗲𝗮𝗻𝗴𝗶𝗿𝗹𝘇 ♡ 𝗠𝗶𝗹𝗮𝗻 𝗪. ♡ 𝗠𝗼𝗻𝗼𝘅𝗶𝗱𝗲 𝗕𝗿𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝘀 ♡ 𝗡𝗮𝗴𝗮 𝗞𝗶𝗿𝗮𝗻𝗮 ♡ 𝗢𝗵𝗺 𝗦𝘄𝗲𝗲𝘁 ♡ 𝗢𝗡𝗘 𝗜𝗡 𝗔 𝗠𝗜𝗟𝗟𝗜𝗢𝗡 𝗗𝗝-𝗦𝗘𝗧 ♡ 𝗢𝗼𝗻𝗮𝗴𝗵 𝗛𝗮𝗶𝗻𝗲𝘀 ♡ 𝗥𝗮𝗸𝘁𝗮 ♡ 𝗦𝘂𝘇𝗮𝗻 𝗣𝗲𝗲𝘁𝗲𝗿𝘀 ♡ 𝗧𝗶𝗿𝗮𝗺𝗶𝘀𝗮𝗱𝗻𝗲𝘀𝘀 ♡ 𝗧𝗼𝗺𝗼 𝗞𝗮𝘁𝘀𝘂𝗿𝗮𝗱𝗮 ♡ 𝘂𝘀𝗲𝗿𝗻𝗮𝗺𝗲:𝗴𝗿𝗲𝗰 ♡ 𝗩𝗶𝗮 𝗙𝘂𝗰𝗶𝗻𝗮 ♡
Donnerstag, 11.2.
Gina Pelosi
Folk-Pop-Kompositionen zum Innehalten und Aufwachen: Eine unverblümt verletzliche Stimme, die aufrichtig erzählt und direkt berührt.
Ensemble Gamut!
Mittelalterliche Gesänge, finnische Folklore und elektronische Klanglandschaften: Ein hypnotisches und überraschend gegenwärtiges Sound-Gemisch.
Bibi Club
Pulsierende Clubnacht oder rhythmisches Barockfest: mystische Melodien, die ins Innerste schiessen, Herzen umfassen und nicht mehr loslassen.
Tiramisadness
Schwirrend und schillernd: Auf elektronische Hüpfburgen folgen digitale Liebeserklärungen und träumerische Melodien, die Dissonanzen bewusst aufsuchen.
Freitag, 12.2.
Ella Malherbe
Mit Nostalgie und Sehnsucht: Americana-Folk, mit Retro-Pop-Codes, weitreichenden Klangkulissen, melancholischen Texten und Schlafzimmerblick-Gesang.
Martin Antoinette
Welcome to a sonic queer fantasy: Eine süsse Elektronikwolke aus durchdachten Instrumentierungen und verzerrten Chören, die in den Ohren weitervibrieren.
Suzan Peeters
Zwischen samtiger Wärme und rauer Oberfläche: Ein Akkordeon, das atmet, schnauft und knurrt, vibriert und pocht. Mit Elektronik. Mit Bass. Auch leise.
Abel Ghekiere
Aussicht auf Meer und Möwen: Knisternde Momentaufnahmen von minimalistischen Jazz bis gegenwärtigem Folk, geprägt von Field Recordings und Stimmenrauschen.
Aino Salto
Lyrischer stream of consciousness: Zu Jazz, Pop und Chamber werden Utopien aufgebaut, Wut beschwört und der Moment unter die Lupe genommen.
AWICHAS
Krachender Ausbruch aus Rhythmen und Stimmen: Rituelle Andische Musiktradition kommen mit Jazz und Elektro zu einem forttreibenden Beat zusammen.
lua jungck
Heavy Bass Musik aus Zürich: experimentierfreudig zwischen Dubstep und Breaks, wild und introspektiv zugleich, viel Subbass für schlotternde Knie.
Samstag, 13.2.
Laura Sanaz
Knirschende Elektrosounds und minimale Pianomelodien: eine hazy Klangästhetik, Ambient wie ein Windhauch, unerwartet und doch spürbar
Linn Rahm
Entrückte Welten: Hier wird via Gitarre, Computer und selbstgebasteltem Instrument zaghaft geraunt – von menschlicher Unzulänglichkeit und der Natur.
Groupie
Bedroom-Pop aus der post-digitalen Zeit: Collage aus Sprachsamples, 90ies-Gitarren und Breakbeats. Dazu im iPhone aufgenommene Vocals, nonchalant gehaucht.
CC Fantasy
Mit Fantasie und dem Glauben an die Magie: Nature-Minimal-Lo-Fi-Pop-Balladen, sanft und skurril, zwischen Angst und Hoffnung, immer schwankend.
Milan W.
Halt aus Gitarrendunst und Stimmenraunen: dieser nebulöse Sound aus den rauen Tiefen der flemischen Alternativszene wirkt immer nah und doch flüchtig.
Maraudeur
Dada-punk mit Karton-Drums: bewusst unterproduzierte Musik, Songs, die von der Überraschungen leben, mantrahafte Texte – alles im eigenen Tempo.
Beaks
Post Punk in seiner ganzen Breite: von zerbrechlichen Goth-Pop Balladen bis treibenden New-Wave Hymnen – und alles sieht dabei so einfach aus.
Oonagh Haines
Romantik mit Rissen: Minimalistische Beats treffen auf heavy verzerrte Stimmen, Club auf Cloud, R’n’B auf Doom Metal – ein perfektes Date zum Tanzen.
meangirlz
Vorwärts ohne Tempoverlust: Hinein in die Nacht mit den meangirlz und zwischen Techno, Baile Funk, Breakbeats und basslastigen Club-Sounds.
Donnerstag, 18.2.
Happy Triste
Ein Sound für die Ambivalenz der Gefühle: Glücklich traurig zwischen Grunge, Folk und verträumtem Pop, ein Fuss in den Neunzigern, der andere daneben.
GODASSE
Dieser Schuh aus Fribourg haut mit Geige, Bass, Drums und Gesang auf den Hör-Schubladen rum: mal samtig, mal mit Jodel, mal punkig, immer feministisch.
Monoxide Brothers
Die Mühen des Emailschreibens und Sandwichessens: DIY-Beats, die auf porös-klebrige Synths treffen und dann auf semi-beteiligten Sprechgesang.
GROS COEUR
Krautiger Psych in Langform: Hypnotische Repetition schaukelt sich in schwindelerregende Höhen und stürzt in die langersehnte psychedelische Ekstase.
Freitag, 19.2.
username:grec
Von romantischer Melancholie getriebener Eskapismus in eine Low-Polygon-Welt: Wenn das echte Leben mal wieder ein bisschen zu hochauflösend wird.
Via Fucina
Gegensätze ohne Widerspruch: Harmonie trifft Dissonanz, Minimalismus steht im Dialog mit Komplexität und Struktur flirtet mit Improvisation.
Js Donny
Death Folk ist geboren: Minimalistischer Doom, der Platz lässt für die Stimme, die oszilliert zwischen krächzendem Schrei und ätherischem Gesang.
Jazz Lambaux
Musik für eine zügellose Partynacht und den Morgen danach: keltische Ceili mit sample-lastigem Dubcore und experimentellem Bedroom-Pop.
Devon Rexi
Stoisch rollende Bassline im (Party?)Paralleluniversum: Dub, Post-Punk und Krautrock für eine Welt, in der die Möbel verrückt wurden.
Beurre
Brutalistische Klangkonstrukte werden erschaffen und sogleich wieder niedergerissen: ein brachiales Noisegewitter sondergleichen. Kathartisch!
ONE IN A MILLION DJ-SET
Ein handgemachtes DJ-Set des Teams hinter dem One Of A Million Festival. Eine Wundertüte mit Love – Wir freuen uns darauf, mit euch zu tanzen <3
Samstag, 20.2.
Gizem Şimşek
Drohnen, Vogelgezwitscher und Summen aus der Finsternis: Ethereal Ambient zum Abheben und Augenschliessen – im Moment verweilen, der Sinnlichkeit Raum geben.
Coolschnock
Multiple personalities und comichafte Ästhetik: moderner Post-Chanson und Anti-Folk, musikalisch begleitet von Drum-Computer, Synthesizer und Gitarre.
Elizabeth Vogler
Field Recordings, Shruti Box und Tüll-Baldachin: Dazu eindringlicher, etwas herber Gesang – und mensch wird gebettet sein auf Klang, ganz fein.
Tomo Katsurada
Welteneröffnende Gitarrenmelodien, ganz abseits von klarem Rhythmus: Eine Einladung, Gedanken zu spinnen und im Tagtraum zu versinken.
Flutorama
Flöten-Panorama mit Hang zur Schwerelosigkeit: zwischen verspielten Miniaturen, Synthie-Sphären und liebevoller Absurdität.
Naga Kirana
Rosa Autos, Delfine und Dumplings mit Erdnussauce: synthetische Folk-Pop-Klänge, verwoben mit traditionellen indonesischen Einflüssen.
Rakta
Haarsträubende musikalische Spannung: zwischen hypnotischer Ekstase und knisternder Stille in experimenteller Post-Punk-Jazz-Manier aus Brasilien.
Ohm Sweet
So wird der Feierabend hinausgezögert: Mensch begebe sich zwischen Dub, Trip-Hop und schiefem Pop, im Gepäck Stirnlampe, Groove und rollender Bass.