Saisonabschluss Konzertabend mit: CHAUFAU (CH) • V3G (CH) • Tina Teekanne
Es ist so weit, der Sommer naht — und damit auch ein letztes Mal Konzertnacht im, und bei gäbigem Wetter auch um das Royal.
Der Sommer schleicht sich langsam an, und somit auch die Saisonpause vom Royal. Dies soll gebürtig gefeiert werden, und zwar mit einem lebendigen Bouquet aus Punk und Rock in allen Farben (wohl aber vor allem in schwarz) in und um unser schönes Haus. Gestartet wird mit V3G, die uns ihren Hass auf den Kapitalismus in ganz eigener Post-Punk Manier ins Gesicht schreien wird. Danach werden uns CHAUFAU aus der Romandie mit ihrem tanzbaren, schnellen Disco Punk beehren. Zum Schluss gibt’s nur (Post-)Punk und Rock-Bangers aus dem DJ-Booth von Tina Teekanne. Lasst uns tanzen.
CHAUFAU (CH, disco punk)
Reibe dreimal an deinem Boiler und auf wundersame Weise werden vier Lurrons aus der Romandie, die dir zwar nicht deine Wünsche erfüllen, aber die Früchte ihrer
verwirrenden Klangexperimente präsentieren werden... Ob es dir gefällt oder nicht, wir stecken alle im selben CHAUF-EAU.
CHAUFAU wurde 2022 in Lausanne gegründet und verkörpert eine neue Welle des Post-Prog, indem sie einer Vielzahl von Musikgenres ihre ganz eigene Note verleiht. Mit einer explosiven Mischung aus rasanten Dance-Punk-Rhythmen, avantgardistischen Klängen und Electro-Sequenzen erweitert die Band die Grenzen der progressiven Musik. Französisch singend schafft CHAUFAU ein wahrhaft einzigartiges Klanguniversum, indem sie Stile und Einflüsse verschmelzen, um eine unklassifizierbare musikalische Identität zu formen.
V3G (CH, post punk)
Verbrennung 3. Grades (V3G) ist wütend, laut und spät dran. Nach Jahren als begeisterte Konsumentin von Punk und Rock in all ihren glorreich-schlimmen Auswüchsen schlägt sie mit ihrer ersten EP «Die unsichtbare Hand des Marktes würgt mich (ohne Konsens)» dem Kapitalismus ins Gesicht. Was als «Ich hasse das Patriarchat»-EP in bester Kellerpunk-Manier geplant war, wurde beim Machen zu etwas anderem: sperriger, verschachtelter und ziemlich eigen.
In ihren Arbeiten verhandelt sie Themen wie Katholizismus, Queerness, Internetkultur, Wut und nicht zuletzt eine gesunde Portion Hass auf das Patriarchat.
Am Ende bleibt ein Sound, der irgendwo zwischen Hans-A-Plast, Malaria!, Hamburger Schule, Die Nerven und 1000 Robota pendelt, aber doch nirgends richtig reinpasst. Da ist nichts.
Friday 29 May 2026
Kulturhaus Royal – Baden
- Doors open at:
20:00 - Event starts at:
20:30
Organized by: Kulturhaus Royal