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22.04.2016

ERSTER NATIONALER TAG DER OFFENEN CLUBTÜRE, SAMSTAG 30. APRIL 2016
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PETZI und die SBCK (Schweizer Bar und Club Kommission) präsentieren, am Samstag den 30.04.2016, den ersten nationalen Tag der offenen Club-Türe. An diesem Tag laden über 40 PETZI und SBCK Mitglieder aus den Nightlife-Ballungszentren Genf, Basel, Bern, Luzern, Lausanne, Winterthur, Zürich und Clubs aus den Regionen ein nicht alltägliches (Tages-)Programm an. Clubtouren, Vorträge und Performances sind nur einige der attraktiven Angebote welche sich an eine interessierte Zielgruppe richtet.

Egal ob Anwohner, Eltern, Politiker/innen, Behördenvertreter/innen oder Partygänger/innen, alle werden am 30.04.2016 auf Angebote stossen, welche ihr Interesse wecken. Ziel ist es möglichst vielen Personen, die nie oder selten am Nachtleben teilnehmen zu erreichen und einen Austausch mit lokalen Nightlife-Stakeholdern zu schaffen, aber auch Entscheidungsträger und Anwohner für die Anliegen der Nacht-Kulturschaffenden zu sensibilisieren. Indem Bars und Clubs ihre Türe öffnen, zeigen die PETZI und SBCK Mitglieder, wie wichtig ihnen Koexistenz ist.

SBCK und PETZI sind stolz darauf, am Samstag den 30.04.2016, den ersten gesamtschweizerischen und weltweit grössten Tag der offenen Club-Türe, im Club in ihrer Nähe, präsentieren zu dürfen.

Die Links zu den Veranstaltungen und den teilnehmenden Clubs:




04.04.2016

PANEL «POP GOES POLITICS – NOTWENDIGES ODER ÜBERFLÜSSIGES ENGAGEMENT?»
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Samstag, 16. April 2016, 15.00 - 16.30 Uhr (freier Eintritt, Sprache D/F)

M4Music, Moods (Schiffbau), Schiffbaustrasse 6, 8005 Zürich

Popmusik ohne Live-Bühnen und ohne Live-Publikum; eine schlimme Vorstellung. Totes Land!

Würde Popmusik nur im Radio gespielt und nie auf Konzertbühnen, wo blieben die «kulturelle Teilhabe», der «gesellschaftliche Zusammenhalt», die «Kreation und Innovation», wie die zweite Kulturbotschaft des Bundes so bildreich über ihre Ziele und Inhalte fabuliert?

Die Popmusik und ihre Trend– und Ausgehkultur sind als wichtiger Bestandteil einer lebendigen Stadt und Region sowie als Wirtschaftsfaktor zunehmend anerkannt. Doch in politischen und kulturellen Kreisen mangelt es an Wertschätzung für die Veranstalter von Live-Popmusik.

Kein Wort zu Popmusikveranstaltern Fakt ist, dass die alltäglichen Orte der Popmusikkultur – Clubs, Konzertlokale, Musikbars und Festivals – in der Kulturbotschaft 2016–2020* des Bundesamtes für Kultur (BAK) mit keinem Wort erwähnt werden. Dabei: Keine Live-Musik ohne Veranstalter. Das eine geht nicht ohne das andere. Doch zusammen sind sie eine wunderbare, befruchtende Kultur.

Zwar stellt die Musik in der Kulturbotschaft einen eigenständigen Förderungsbereich dar, genau wie Bildende und Visuelle Ku?nste, Design, Museen, Theater, Literatur, Tanz und Film, aber: Dieser beschränkt sich auf Bildung, Komposition, Produktion und den Vertrieb von Tonträgern, auf Musikexport und Promotion, auf spezielle Konzertreihen für Jazz- und Neue Musik. Aber: Von Pop, Rock, Rap, Elektronischer Musik, Reggae, Metal, Blues oder Folk kein Wort.

Kulturelle Identität, soziale Vernetzung, Clubs, Konzertlokale, Musikbars und Festivals sind Orte, ohne die jedes westliche Land etwa so aussehen würde wie Nordkorea: öde, grau, stumm. Plattformen für Live-Popmusik stiften kulturelle Identität; im Dorf, in der Agglomeration, in der Stadt, auf der grünen Festivalwiese. Sie sind jene lebendigen Orte, wo soziale Vernetzung, befruchtende Begegnungen und magische Momente entstehen, immer wieder neu.

Live-Musikplattformen sind für Publikum und MusikerInnen die wichtigsten Orte überhaupt, egal ob in der Open-Mic-Musikbar mit 30 Besucherinnen und Besuchern, im Club mit 300, in der Halle mit 3’000 oder am Open-Air-Festival mit 30'000 Fans. Lebendige Live-Musikszenen sind für Städte längst ein Trend-Argument für Tourismuswerbung oder die Standortwahl internationaler Firmen. Und: Live-Veranstalter von klein bis gross verfügen über ein immenses und breit gefächertes Know-how. Richtig ernst genommen fühlen sie sich vom BAK und der Kulturbotschaft aber nicht.

Noch mehr Lobbyisten in Bern? Warum ist Live-Popmusik kein Thema in Bundesbern? Werden Clubs, Konzertlokale, Musikbars und Festivals vom BAK als nicht förderungswürdig betrachtet? Und weshalb?

Ist Live – selbst im 50. Jahr des Montreux Jazz Festival – keine Kultur?

Oder hat die Branche der Popmusikveranstalter schlicht gepennt, als die Kulturbotschaft in die Vernehmlassung gegangen ist? Hat versäumt, den Kulturbotschaftern die enorm fruchtbare und vielfältige Landschaft der Live-Popmusik in der Schweiz aufzuzeigen?

Braucht die Branche nun eigene Lobbyisten in den Wandelhallen des Parlaments? Und wäre dies ein notwendiges oder eher ein überflüssiges Engagement?

Oder ist es gar strategisch richtig, sich als Live-Popmusikveranstalter von Kulturpolitik- und -förderung fernzuhalten? Aber: Wie erreicht man dann Wertschätzung?

Viele Fragen – Antworten am 16. April ab 15 Uhr beim Panel am m4music (ab 16 Uhr ist die Diskussion und Fragerunde für das anwesende Publikum offen).

Auf dem Panel:

Moderation: Rahel Walser, Kulturredaktorin SRF Regionaljournal Basel Baselland, Basel




13.03.2016

STELLUNGNAHME ZU DEN MASSNAHMEN BETREFFEND REITSCHULE
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PETZI, der Dachverband der nicht Gewinn orientierten Live-Musikclubs und Festivals der Schweiz, möchte zu den Massnahmen, die auf Grund der Ereignisse vom letzten Wochenende rund um die Reitschule herum getroffen wurden, Stellung nehmen. Der Dachstock ist Mitglied des Vereins PETZI.

Wir sind betroffen von den Ereignissen. Genauso wie die Reitschule verurteilen wir Gewaltanwendung in jeglicher Form. PETZI schliesst sich der von der Reitschule kommunizierten Meinung an, dass, wenn es um Sicherheit geht, gemeinsam Verantwortung getragen und zusammengearbeitet werden soll.

Sehr besorgt sind wir was die nun von der Stadt beschlossenen Massnahmen angeht. Darüber, dass die Stadt einer der wichtigsten Plattformen für Kultur und sozialen Austausch die per unterzeichnetem Leistungsvertrag 2016-2019 zugesprochene Unterstützung sistiert und eventuell verweigert. Der Betrieb dieses weit über die Grenzen von Bern hinaus wichtigen Hauses - der Dachstock ist mit seinem Angebot einer der aktivsten und qualitativ hochstehendsten Clubs der Schweiz - darf nicht gefährdet werden. Aufgabe der Behörden ist es, Rechtsund Finanzierungssicherheit zu gewährleisten, nicht diese zu verhindern. Das Streichen von Subventionen ist aus der Sicht von PETZI nicht der richtige Weg, um die Ursache des Problems zu finden und weitere Ausschreitungen zu verhindern. Mit einer solchen Massnamen wird der kulturelle und soziale Auftrag und Wert der Reithalle gefährdet und dies gilt es, unbedingt zu verhindern.

Sehr anregen möchte PETZI ein lösungsorientiertes Denken und den kommunikativen Austausch. Und zwar von allen Parteien. PETZI ist gerne bereit mitzuwirken, an Sitzungen bzw. Runden Tischen teilzunehmen und dies in einer Mentor-Rolle zu begleiten.

 Offener Brief an die Stadt Bern
Offener Brief auf Facebook




02.03.2016

PETITION PRO NACHTLEBEN ZÜRICH
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Letzte Woche wurde von einem überparteilichen Komitee von Zürcher Jungparteien die Petition ‚Pro Nachtleben Zürich‘ lanciert.

Im Moment sind leider verschiedene Tendenzen wahrnehmbar, welche die kulturelle, soziale und gastronomische Vielfalt der Stadt eher einschränken (Behördenauflagen, Lärmklagen, etc.). Diesen Entwicklungen soll mit der Petition entgegengehalten werden.

Erstes Ziel der Petition ist es, möglichst viele Stimmen zu sammeln, um den Anliegen Gewicht zu verleihen. In weiteren Schritten, werden sich die Jungpolitiker dann - gestärkt durch die Petition - in den Parlamenten und auch gegenüber ihren Mutterparteien für die Umsetzung der Forderungen einsetzen.

Hier gehts zur Petition: pro-nachtleben-züri.ch




07.02.2016

WEMAKEIT-KAMPAGNE FÜR DEN ERHALT DES PROGRAMMS IM MUSIGBISTROT BERN
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Der Verein musigbistrot in Bern organisiert pro Jahr über 55 Konzerte. Sowohl Schweizer (vor allem Berner) Newcomers, wie auch internationale Musiker aus den Bereichen World, Pop, Rock, Urban, Electronica und Folk treten im musigbistrot auf.

Ab 2016 wird das musigbistrot jedoch nicht mehr von den bisherigen Sponsoren unterstützt, weshalb die Zukunft des Konzertbetriebs in Gefahr ist. Das Musigbistrot braucht deshalb eure Unterstützung, damit das musigbistrot auch weiterhin die Kulturszene von Bern bereichern und Bands bzw. Musikern aller Art eine Plattform bieten kann.

Wemakit Kampagne



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